경찰상 위험개념의 법치국가적·기본권보장적 기능
Die rechtsstaatliche und grundrechtssichernde Funktion des polizeilichen Gefahrenbegriffs
정훈(여수대학교)
34권 2호, 397~422쪽
초록
Die traditionelle Funktion des Gefahrenbegriffs ist die Einhegung polizeilicher Tätigkeit und damit die Gewährleistung individueller Freiheitsräume. Diese Funktion hat er teilweise verloren. Moderne Herausforderungen an die Sicherheit in komplexen Gesellschaften führen zu Eingriffsbefugnissen, die sich in konventionellen polizeirechtlichen Kategorien zunehmend schwerer fassen lassen, wie die Rasterfahndung oder die Schleierfahndung. Wenn aber polizeirechtliche Vorschriften den Anwendungsbereich oder die Intensität von Befugnissen erweitern, sind andererseits Vorkehrungen zum rechtsstaatlichen Schutz der Freiheit des einzelnen notwendig. Der Gefahrenbegriff ist insoweit Teil eines weiter gehenden Konzepts.
Abstract
Die traditionelle Funktion des Gefahrenbegriffs ist die Einhegung polizeilicher Tätigkeit und damit die Gewährleistung individueller Freiheitsräume. Diese Funktion hat er teilweise verloren. Moderne Herausforderungen an die Sicherheit in komplexen Gesellschaften führen zu Eingriffsbefugnissen, die sich in konventionellen polizeirechtlichen Kategorien zunehmend schwerer fassen lassen, wie die Rasterfahndung oder die Schleierfahndung. Wenn aber polizeirechtliche Vorschriften den Anwendungsbereich oder die Intensität von Befugnissen erweitern, sind andererseits Vorkehrungen zum rechtsstaatlichen Schutz der Freiheit des einzelnen notwendig. Der Gefahrenbegriff ist insoweit Teil eines weiter gehenden Konzepts.
- 발행기관:
- 한국공법학회
- 분류:
- 법학