헤겔, 야코비, 양심의 변증법
Hegel, Jacobi und Dialektik des Gewissens
최신한(한남대)
21호, 85~109쪽
초록
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Hegel entgegen Friedrich Heinrich Jacobi irgendwie eine Ambivalenz hatte. Für Hegel hat Jacobi ein Doppelgesicht: auf einer Seite für ihn, auf anderer Seite gegen ihn. Anders als meiste Interpretationstendenz über Hegels negatives Verhältnis zu Jacobi versucht diese Abhandlung ein positives produktives Verhältnis von beiden zu erhellen. Dies zeigt sich meistens im Gewissenskapitel in Hegels Phänomenologie des Geistes. Hegels Dialektik des Gewissens liegt die gegenseitige Anerkennung von Gesprächsparter zugrunde, die von Anfang an ihre eigene Gewissen erhalten. Aber nach der gegenwärtigen Diskussion rührt dieser Denkansatz eigentlich von Jacobis Roman Woldemar her. Hier behandelt Jacobi sowohl die höchste Innerlichkeit bzw. die schöne Seele als auch ihre gegenseitige Beziehung als echte Freundschaft. Die Bewegung des homogenen Geistes bei beiden liegt darin, dass das Gewissen des Individuums in das der Gemeinde übergeht, und dass die schöne Seele im Anderen ihre wahre Freundschaft findet. Man findet ihre gemeinsame Struktur der dialektischen Gedanken darin, dass das handelnde und urteilende Gewissen während des Umgehens mit Anderem immer sich selbst distanziert und daraus anderes Niveau als sein eigenes erreicht. Das ist das Niveau der Gemeinschaftlichkeit und der Allgemeinheit. Hier spielen die Sprache und das Gespräch eine grosse Rolle.
Abstract
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Hegel entgegen Friedrich Heinrich Jacobi irgendwie eine Ambivalenz hatte. Für Hegel hat Jacobi ein Doppelgesicht: auf einer Seite für ihn, auf anderer Seite gegen ihn. Anders als meiste Interpretationstendenz über Hegels negatives Verhältnis zu Jacobi versucht diese Abhandlung ein positives produktives Verhältnis von beiden zu erhellen. Dies zeigt sich meistens im Gewissenskapitel in Hegels Phänomenologie des Geistes. Hegels Dialektik des Gewissens liegt die gegenseitige Anerkennung von Gesprächsparter zugrunde, die von Anfang an ihre eigene Gewissen erhalten. Aber nach der gegenwärtigen Diskussion rührt dieser Denkansatz eigentlich von Jacobis Roman Woldemar her. Hier behandelt Jacobi sowohl die höchste Innerlichkeit bzw. die schöne Seele als auch ihre gegenseitige Beziehung als echte Freundschaft. Die Bewegung des homogenen Geistes bei beiden liegt darin, dass das Gewissen des Individuums in das der Gemeinde übergeht, und dass die schöne Seele im Anderen ihre wahre Freundschaft findet. Man findet ihre gemeinsame Struktur der dialektischen Gedanken darin, dass das handelnde und urteilende Gewissen während des Umgehens mit Anderem immer sich selbst distanziert und daraus anderes Niveau als sein eigenes erreicht. Das ist das Niveau der Gemeinschaftlichkeit und der Allgemeinheit. Hier spielen die Sprache und das Gespräch eine grosse Rolle.
- 발행기관:
- 한국해석학회
- 분류:
- 철학