범죄 텍스트의 언어학적 분석 - 법률‧수사언어학적 분석방법을 통한 피의자의 신원확인 -
Linguistische Analyse von kriminalistischen Texte - Täteridentifizierung mithilfe der forensischen Linguistik
구명철(서울대학교)
20호, 1~25쪽
초록
In deutschsprachigen Ländern werden kriminalistische Texte wie Erpresserbriefe o.Ä. üblicherweise mithilfe linguistischer Methoden analysiert, um den Täter eines Verbrechens zu identifizieren. Die Disziplin, in der solche linguistischen Methoden zur Anwendung kommen, heißt im Deutschen ‘forensische Linguistik’. Sie ist in Korea immer noch fremd. In diesem Aufsatz werden deshalb zuerst anhand von Kniffka (1990), Blum (1990), Engel (1990), Haß-Zumkehr (2002), Wolf (2002), Schall (2004), Rathert (2006) u.a. die Diskussionen in der forensischen Linguistik überprüft. Linguistische Methoden, die zur Täteridentifizierung beitragen sollen, sind die orthographische Fehleranalyse, die lexikologische bzw. morphologische Analyse und die syntaktische Analyse der kriminalistischen Texte. Orthographische bzw. interpunktionelle Fehler kommen je nach dem Bildungsniveau, der Herkunft u.a. konsistent vor. Häufig gebrauchte Wörter und Wortbildungsmuster dienen ebenfalls zur Täteridentifizierung. Außerdem liefern die syntaktischen Eigenschaften, die sich im Text finden lassen, gute forensisch-linguistische Informationen. Durch linguistische Analysen lässt sich also feststellen, ob der Täter Muttersprachler ist oder nicht. Darüber hinaus können die Herkunft, das Bildungsniveau, das Alter, der Beruf u.a. des Täters herausgefunden werden. Die Anzahl der Täter ist daduch ebenfalls zu ermitteln. Anhand der oben genannten Methoden wird in diesem Aufsatz eine Fallstudie durchgeführt, in der ein Erpresserbrief an ein Unternehmen orthographisch, lexikologisch bzw. morphologisch und syntaktisch analysiert wird.
Abstract
In deutschsprachigen Ländern werden kriminalistische Texte wie Erpresserbriefe o.Ä. üblicherweise mithilfe linguistischer Methoden analysiert, um den Täter eines Verbrechens zu identifizieren. Die Disziplin, in der solche linguistischen Methoden zur Anwendung kommen, heißt im Deutschen ‘forensische Linguistik’. Sie ist in Korea immer noch fremd. In diesem Aufsatz werden deshalb zuerst anhand von Kniffka (1990), Blum (1990), Engel (1990), Haß-Zumkehr (2002), Wolf (2002), Schall (2004), Rathert (2006) u.a. die Diskussionen in der forensischen Linguistik überprüft. Linguistische Methoden, die zur Täteridentifizierung beitragen sollen, sind die orthographische Fehleranalyse, die lexikologische bzw. morphologische Analyse und die syntaktische Analyse der kriminalistischen Texte. Orthographische bzw. interpunktionelle Fehler kommen je nach dem Bildungsniveau, der Herkunft u.a. konsistent vor. Häufig gebrauchte Wörter und Wortbildungsmuster dienen ebenfalls zur Täteridentifizierung. Außerdem liefern die syntaktischen Eigenschaften, die sich im Text finden lassen, gute forensisch-linguistische Informationen. Durch linguistische Analysen lässt sich also feststellen, ob der Täter Muttersprachler ist oder nicht. Darüber hinaus können die Herkunft, das Bildungsniveau, das Alter, der Beruf u.a. des Täters herausgefunden werden. Die Anzahl der Täter ist daduch ebenfalls zu ermitteln. Anhand der oben genannten Methoden wird in diesem Aufsatz eine Fallstudie durchgeführt, in der ein Erpresserbrief an ein Unternehmen orthographisch, lexikologisch bzw. morphologisch und syntaktisch analysiert wird.
- 발행기관:
- 한국독어학회
- 분류:
- 독일어와문학