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학술논문법철학연구2010.04 발행KCI 피인용 1

생명윤리적 담론의 비판적 고찰 ―유전자의 처분불가능성을 중심으로―

Eine kritische Betrachtung des bioethischen Diskurses ― im Hinblick auf die Unverfügbarkeit der Gene ―

임미원(한양대학교)

13권 1호, 245~272쪽

초록

Im biotechnologischen Zeitalter ist die Tendenz zur Medizinierung und Biologisierung des Lebens und der Personalisierung der Gene gleichzeitig beobachtet und die bioethischen Problemfelder erweitern sich immer schneller. Während die Frage nach den Inhalte der abzuwägenden biotech- nologischen u. -ethischen Interessen einerseits und die Frage nach dem politischen Entscheidungsprozess über die Verteilung wie Verwirklichung der Biointeressen andererseits bisher als die Hauptthemen- felder gelten, bildet die Praktik der Bioethik u. -macht selbst ein relativ neues Problemfeld, dem die kritische Analyse der Wissens-, Subjekts- und Machtkonstruktion der Moderne zugrunde liegt. Diese fundamental-kritische Position richtet sich vor allem gegen die bioethische Diskurstaktik, durch die die Dichotomie zwischen Natur und Kultur sowie zwischen Natürlichkeit der Gene als Entdeckung und Artifizialität der Gene als Erfindung hergestellt wird und aufgrund dieser Doppeldeutigkeit u. -funktion der Gene die selektive Biomachtpraktik vollgebracht und gerechtfertigt wird. Im Hinblick darauf ist die Frage nach der Unverfügbarkeit der Gene nicht als die Frage nach der alternativen Substanz der Gene, d.h. Alternative zwischen Natur und Artefakt zu betrachten. Die Gene sind das Ergebnis von der Zusammenwirkung zwischen der technischen Mittel und der kulturellen Interpretation. Als die flexible Aktivität oder das reine Verfahren können sie der Ursprung von Schrift, Information und Leben zugleich sein. Insofern geht es bei der Frage nach dem Wesen der Gene nicht um die substantielle Erkenntnis über die Gene, sondern eher um die rein subjektive Selbstprojektion oder das offene Selbstprojekt des Menschen und der Macht.

Abstract

Im biotechnologischen Zeitalter ist die Tendenz zur Medizinierung und Biologisierung des Lebens und der Personalisierung der Gene gleichzeitig beobachtet und die bioethischen Problemfelder erweitern sich immer schneller. Während die Frage nach den Inhalte der abzuwägenden biotech- nologischen u. -ethischen Interessen einerseits und die Frage nach dem politischen Entscheidungsprozess über die Verteilung wie Verwirklichung der Biointeressen andererseits bisher als die Hauptthemen- felder gelten, bildet die Praktik der Bioethik u. -macht selbst ein relativ neues Problemfeld, dem die kritische Analyse der Wissens-, Subjekts- und Machtkonstruktion der Moderne zugrunde liegt. Diese fundamental-kritische Position richtet sich vor allem gegen die bioethische Diskurstaktik, durch die die Dichotomie zwischen Natur und Kultur sowie zwischen Natürlichkeit der Gene als Entdeckung und Artifizialität der Gene als Erfindung hergestellt wird und aufgrund dieser Doppeldeutigkeit u. -funktion der Gene die selektive Biomachtpraktik vollgebracht und gerechtfertigt wird. Im Hinblick darauf ist die Frage nach der Unverfügbarkeit der Gene nicht als die Frage nach der alternativen Substanz der Gene, d.h. Alternative zwischen Natur und Artefakt zu betrachten. Die Gene sind das Ergebnis von der Zusammenwirkung zwischen der technischen Mittel und der kulturellen Interpretation. Als die flexible Aktivität oder das reine Verfahren können sie der Ursprung von Schrift, Information und Leben zugleich sein. Insofern geht es bei der Frage nach dem Wesen der Gene nicht um die substantielle Erkenntnis über die Gene, sondern eher um die rein subjektive Selbstprojektion oder das offene Selbstprojekt des Menschen und der Macht.

발행기관:
한국법철학회
분류:
법학

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