수평적 분업의료에 있어서 신뢰와 불신
Vertrauen und Misstrauen in der horizontal arbeitsteiligen Medizin
김민중(전북대학교)
11권 1호, 159~172쪽
초록
Viele medizinische Maßnahmen erfordern ein Zusammenwirken verschiedener Ärzte. In der arbeitsteiligen Medizin wird deutlich zwischen vertikaler und horizontaler Arbeitsteilung unterschieden. Mit dem Begriff vertikaler Arbeitsteilung geht es darum, ob ein Arzt einem anderen Weisungen erteilen kann oder nicht. Bei der Horizontalen Arbeitsteilung handelt es sich um selbständig tätige Mediziner, in gleichen oder aneinander stoßenden Gebieten, bei denen man sich auf die Angaben oder die Tätigkeiten des anderen verlassen kann. Die wirkliche arbeitsteilige Medizin wird horizontal geleistet. In der arbeitsteiligen Medizin, insbesondere in der mehr und mehr spezialisierten Medizin, ist ein gewisser Grad des Vertrauens notwendig, schon aus Zeitgründen. Die Wiederholung aller möglichen diagnostischen, aber auch präoperativen Untersuchungen, wäre zeitaufwendig und kostenreich. Es gibt aber auch Verhältnisse, in denen die Kontrolle oder sogar die Wiederholung dieser Tests notwendig ist. Dann ist, insbesondere wenn sie in einer gewissen Zeitfolge tätig werden, die Problematik des Vertrauens und Misstrauens angesprochen. Der Arzt, der von einem anderen Arzt in herkömmlicher Weise Mitteilungen bekommt oder jedenfalls erwarten kann, darf sich grundsätzlich auf den Vertrauensgrundsatz berufen. Das gilt insbesondere, wenn der mitteilende Arzt in einer personell und apparativ überlegen ausgestatteten Klinik tätig ist. Wenn sich allerdings Zweifel an der Richtigkeit der Mitteilung aufdrängen, etwa zahlreiche Nachlässigkeiten vorgekommen sind, ist für Vertauen kein Platz.
Abstract
Viele medizinische Maßnahmen erfordern ein Zusammenwirken verschiedener Ärzte. In der arbeitsteiligen Medizin wird deutlich zwischen vertikaler und horizontaler Arbeitsteilung unterschieden. Mit dem Begriff vertikaler Arbeitsteilung geht es darum, ob ein Arzt einem anderen Weisungen erteilen kann oder nicht. Bei der Horizontalen Arbeitsteilung handelt es sich um selbständig tätige Mediziner, in gleichen oder aneinander stoßenden Gebieten, bei denen man sich auf die Angaben oder die Tätigkeiten des anderen verlassen kann. Die wirkliche arbeitsteilige Medizin wird horizontal geleistet. In der arbeitsteiligen Medizin, insbesondere in der mehr und mehr spezialisierten Medizin, ist ein gewisser Grad des Vertrauens notwendig, schon aus Zeitgründen. Die Wiederholung aller möglichen diagnostischen, aber auch präoperativen Untersuchungen, wäre zeitaufwendig und kostenreich. Es gibt aber auch Verhältnisse, in denen die Kontrolle oder sogar die Wiederholung dieser Tests notwendig ist. Dann ist, insbesondere wenn sie in einer gewissen Zeitfolge tätig werden, die Problematik des Vertrauens und Misstrauens angesprochen. Der Arzt, der von einem anderen Arzt in herkömmlicher Weise Mitteilungen bekommt oder jedenfalls erwarten kann, darf sich grundsätzlich auf den Vertrauensgrundsatz berufen. Das gilt insbesondere, wenn der mitteilende Arzt in einer personell und apparativ überlegen ausgestatteten Klinik tätig ist. Wenn sich allerdings Zweifel an der Richtigkeit der Mitteilung aufdrängen, etwa zahlreiche Nachlässigkeiten vorgekommen sind, ist für Vertauen kein Platz.
- 발행기관:
- 대한의료법학회
- 분류:
- 법학