애스크로AIPublic Preview
← 학술논문 검색
학술논문안암법학2011.09 발행KCI 피인용 13

不法行爲 成立要件으로서의 違法性에 대한 考察

Eine Betrachtung über die Rechtswidrigkeit in der unerlaubten Handlung

정기웅(건국대학교)

36호, 419~458쪽

초록

Im Koreanischen Bürgerlichen Gesetzbuch gilt § 750 als eine allgemeine Bestimmung der unerlaubten Handlung: "Wer vorsätzlich oder fahrlässig einem anderen widerrechtlich einen Schaden zufügt, ist diesem zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet." Dabei versteht sich die Rechtswidrigkeit als 'Widerrechtlichkeit', und die Schuld als 'Vorsatz oder Fahrlässigkeit'. Diese Bestimmungen sind durch das Japanische Bürgerliche Gesetzbuch beeinflusst, das aber anders als das Koreanische Bürgerliche Gesetzbuch die Rechtswidrigkeit als Rechtsverletzung versteht. Demgegenüber wurden Rechtswidrigkeit und Schuld im Koreanischen Bürgerlichen Gesetzbuch unter der Beeinflussung des Deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches zusammen bestimmt. Im Übrigen verstehen sich Vorsatz und Fahrlässigkeit unter der Beeinflussung der Handlungsunrechtslehre in Deutschland als Element des Tatbetandes bzw. Rechtswidrigkeit. Dabei versteht sich Fahrlässigkeit als objektive Sorgfaltpflicht. Demgegenüber geht es im Schuldurteil um die subjektive Sorgfaltpflicht, die die Verwerflichkeit des Täters voraussetzt. Die Rechtswidrigkeit in der unerlaubten Handlung wird nach Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Täters unterschiedlich aufgefasst. Die vorsätzliche Verletzung des Täters ist ohne weiteres rechtswidrig, wenn sie sich als Eingriffe in die Rechtsgüter und Rechte darstellen. Bei der Fahrlässigkeit ist die unmittelbare Eingriffe in das Herrschaftsrecht ohne weiters rechtswidrig, aber die mittelbare Eingriffe in die Rechtsgüter und Rechte nur in Verbindung mit der objektiven Sorgfaltpflicht rechtswidrig.

Abstract

Im Koreanischen Bürgerlichen Gesetzbuch gilt § 750 als eine allgemeine Bestimmung der unerlaubten Handlung: "Wer vorsätzlich oder fahrlässig einem anderen widerrechtlich einen Schaden zufügt, ist diesem zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet." Dabei versteht sich die Rechtswidrigkeit als 'Widerrechtlichkeit', und die Schuld als 'Vorsatz oder Fahrlässigkeit'. Diese Bestimmungen sind durch das Japanische Bürgerliche Gesetzbuch beeinflusst, das aber anders als das Koreanische Bürgerliche Gesetzbuch die Rechtswidrigkeit als Rechtsverletzung versteht. Demgegenüber wurden Rechtswidrigkeit und Schuld im Koreanischen Bürgerlichen Gesetzbuch unter der Beeinflussung des Deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches zusammen bestimmt. Im Übrigen verstehen sich Vorsatz und Fahrlässigkeit unter der Beeinflussung der Handlungsunrechtslehre in Deutschland als Element des Tatbetandes bzw. Rechtswidrigkeit. Dabei versteht sich Fahrlässigkeit als objektive Sorgfaltpflicht. Demgegenüber geht es im Schuldurteil um die subjektive Sorgfaltpflicht, die die Verwerflichkeit des Täters voraussetzt. Die Rechtswidrigkeit in der unerlaubten Handlung wird nach Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Täters unterschiedlich aufgefasst. Die vorsätzliche Verletzung des Täters ist ohne weiteres rechtswidrig, wenn sie sich als Eingriffe in die Rechtsgüter und Rechte darstellen. Bei der Fahrlässigkeit ist die unmittelbare Eingriffe in das Herrschaftsrecht ohne weiters rechtswidrig, aber die mittelbare Eingriffe in die Rechtsgüter und Rechte nur in Verbindung mit der objektiven Sorgfaltpflicht rechtswidrig.

발행기관:
안암법학회
DOI:
http://dx.doi.org/10.22822/alr..36.201109.419
분류:
법학일반

AI 법률 상담

이 논문의 주제에 대해 더 알고 싶으신가요?

460만+ 법률 자료에서 관련 판례·법령·해석례를 찾아 답변합니다

AI 상담 시작
不法行爲 成立要件으로서의 違法性에 대한 考察 | 안암법학 2011 | AskLaw | 애스크로 AI