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학술논문신학과 실천2011.11 발행KCI 피인용 1

Der Exodus als Modell eines glaubigen Individuationsweges - Eine seelsorgerlicher Umgang mit M. Mahler -

Der Exodus als Modell eines glaubigen Individuationsweges - Eine seelsorgerlicher Umgang mit M. Mahler -

김영학(나사렛대학교)

29호, 93~116쪽

초록

Es handelt sich bei dem Versuch, den Individuationsschritt des Volkes Israel am Beginn seiner Geschichte mit Hilfe von M. Mahlers entwicklungspsychologischer Theorie zu interpretieren. Das M. Mahlersche Modell teilt die Entwicklung der ersten drei Lebensjahre in drei Hauptphasen ein: die autistische Phase, die symbiotische Phase, die Loslösungs- und Individuationsphase. Margaret S. Mahlers Loslösungs- und Individuationstheorie ist einer der ersten systematischen Versuche im Rahmen der psychoanalytischen Theorie, klinisch abgeleitete analytische Konzepte der frühen psychischen Entwicklung mit empirischen Erkenntnissen aus der Säuglingsforschung und detaillierten Langzeitbeobachtungen der Mutter-Kind-Beziehung zu verbinden. Was die biblischen Exodusgeschichten in ihrem ersten Teil zur Sprache bringen, ist die dramatische Darstellung eines kollektiven Trennungsschrittes aus der symbiotischen Verflochtenheit mit Ägypten. Das psychoanalytische Entwicklungsmodell der Exodusgeschichte liegt sich als Interpretationsmuster zugrunde, dann geht es einzig darum, die alttestamentliche Gotteserfahrung in seiner identitätsbildenden Dynamik nachzuzeichnen als heute gültiges Modell individueller und kollektiver Subjektwerdung. Die Subjektwerdungsschritte des Exodus wird zusammenfassend in Verbindung mit dem psychoanalytischen Entwicklungsmodell dargestellt. 1. Leben in Ägypten als Symbiose, 2. Auszug aus Ägypten als Loslösung und Individuation, 3. Schilfmeererlebnis als Übungsphase, 4. Goldenes Kalb und Bundesschluß als Wiederannäherungsphase, 5. Landnahme als Identität

Abstract

Es handelt sich bei dem Versuch, den Individuationsschritt des Volkes Israel am Beginn seiner Geschichte mit Hilfe von M. Mahlers entwicklungspsychologischer Theorie zu interpretieren. Das M. Mahlersche Modell teilt die Entwicklung der ersten drei Lebensjahre in drei Hauptphasen ein: die autistische Phase, die symbiotische Phase, die Loslösungs- und Individuationsphase. Margaret S. Mahlers Loslösungs- und Individuationstheorie ist einer der ersten systematischen Versuche im Rahmen der psychoanalytischen Theorie, klinisch abgeleitete analytische Konzepte der frühen psychischen Entwicklung mit empirischen Erkenntnissen aus der Säuglingsforschung und detaillierten Langzeitbeobachtungen der Mutter-Kind-Beziehung zu verbinden. Was die biblischen Exodusgeschichten in ihrem ersten Teil zur Sprache bringen, ist die dramatische Darstellung eines kollektiven Trennungsschrittes aus der symbiotischen Verflochtenheit mit Ägypten. Das psychoanalytische Entwicklungsmodell der Exodusgeschichte liegt sich als Interpretationsmuster zugrunde, dann geht es einzig darum, die alttestamentliche Gotteserfahrung in seiner identitätsbildenden Dynamik nachzuzeichnen als heute gültiges Modell individueller und kollektiver Subjektwerdung. Die Subjektwerdungsschritte des Exodus wird zusammenfassend in Verbindung mit dem psychoanalytischen Entwicklungsmodell dargestellt. 1. Leben in Ägypten als Symbiose, 2. Auszug aus Ägypten als Loslösung und Individuation, 3. Schilfmeererlebnis als Übungsphase, 4. Goldenes Kalb und Bundesschluß als Wiederannäherungsphase, 5. Landnahme als Identität

발행기관:
한국실천신학회
분류:
기독교신학

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