형사실무상 내사에 대한 비판적 고찰
Kritische Revision der Vorermittlungen in der Rechtspraxis
조성용(단국대학교)
24권 2호, 41~82쪽
초록
내사와 수사의 구별기준인 초기 범죄혐의의 문턱은 낮으며, 게다가 내사절차에서는 초기범죄혐의의 제한적 기능이 작용하고 있다. 여기로부터 내사는 예외적으로만 허용될 수 있으며, 이때에도 관련 조사대상자의 헌법상 보장되는 법적 지위를 침해하는 방식으로는 이루어질 수없다는 원칙을 도출할 수 있다. 그리하여 형사소송법상 수사의 내용에 해당하는 수사기관의조사활동(임의수사 및 강제처분)은 내사로 볼 수 없다. 왜냐하면 이러한 조사활동은 모두 초기범죄혐의가 인정되어 수사가 개시된 이후에야 비로소 허용되는 것이기 때문이다. 허용되는 내사로는 우선 변사자 사건의 중대성 및 긴급성을 근거로 예외적으로 인정되는변사자 검시(형사소송법 제222조)를 들 수 있다. 나아가 통상적으로는 기초적 주변조사에 해당하나 관련 조사대상자의 기본권을 침해하지 않는 조사활동은 허용된 내사로 보아도 무방할 것이다. 예컨대 일반적으로 접근할 수 있는 정보의 수집, 수사기관 내부에 이미 존재하는 관련서류및 물건의 확인, 사건현장 및 대상물의 시찰 등이 대표적이다. 그 밖에 정보수집을 위한 질문은수사기관이 특정한 범죄행위가 이미 범해졌다고 생각해서가 아니라 단지 사건의 지향점을 찾기위하여 질문한 경우에는 허용된다고 보아야 한다. 물론 이와 같은 단순한 정보수집을 위한 질문인가 아닌가는 처해 있는 상황에 따라 달리 판단해야 한다. 내사는 수사절차의 개시에 선행되는 독자적인 절차로서 수사절차와는 구별된다. 그러나 내사가 수사절차와 구별되는 독자적인 ‘형사’ 절차인지에 대해서는 무엇보다도 형사절차의 개념에비추어 볼 때 의문이 제기된다. 왜냐하면 일상적인 언어사용상 형사절차는 수사로부터 출발하고있기 때문이다. 나아가 내사를 독자적인 형사절차로 보는 것은 초기 범죄혐의의 제한적 기능에비추어 볼 때에도 의문이다. 왜냐하면 형사절차에서는 초기 범죄혐의의 관문을 넘지 못하는수사기관의 조사활동은 원칙적으로 허용되지 않기 때문이다. 그리하여 예외적으로 허용되는내사활동에 대해서는 - 변사자 검시(형사소송법 제222조)는 별론으로 하고 - 형사소송법이 아니라 오히려 기존의 사법경찰관리집무규칙이나 검찰사건사무규칙에 근거를 마련하는 것이 형사소송법체계에 부합하는 방식일 것이다.
Abstract
Die durch §195 und §196 II StPO bestimmte Schwelle für das Recht und die Pflicht zum Einschreiten der Strafverfolgungsbehörden wird teilweise als niedrig empfunden, so dass keine Notwendigkeit zu Vorermittlungen gesehen wird. Entsprechend werden Strafverfolgungsbehördliche Maßnahmen ohne Vorliegen tatsächlicher Anhaltspunkte prinzipiell als unzulässig angesehen. Zur Begründung kann ausgeführt werden, dass der die Erforschungspflicht auslösende Anfangsverdacht zugleich die strafverfahrensrechtliche Befugnis zum Einschreiten begrenzt. Diese Begrenzungsfunktion schützt den Einzelnen davor, ohne Anlass zum Objekt der Ausforschung zu werden. Nur wenn tatsächliche Anhaltspunkte im Sinne der §195 und §196 II StPO vorliegen, dürften die Strafverfolgungsbehörden, respektive die Staatsanwaltschaft, einschreiten. Hieraus läßt sich der Umkehrschluss ziehen, dass bei Fehlen tatsächlicher Anhaltspunkte es eine Unzulässigkeit von Ermittlungen geben muss. Zudem würden auch schlichte Ermittlungen in aller Regel in der Sammlung und Weitergabe personenbezogener Daten bestehen und deshalb ohne gesetzliche Grundlage nicht zulässig sein. Von Vorermittlungen, die noch kein Einschreiten im Sinne der §195 und §196II StPO darstellen, läßt sich etwa dann sprechen, wenn die Strafverfolgungsbehörden lediglich behördenintern die ihnen bekannten Verdachtsgründen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht daraufhin überprüft, ob sie überhaupt ein Einschreiten rechtfertigen. Ferner können Vorermittlungen auch dann erforderlich sein, wenn, wie etwa im Fall des §222 StPO(sog. Leichensachen) oder bei einem Unfall, zunächst noch geklärt werden muss, ob die bekanntgewordenen Umstände überhaupt einen Anfangsverdacht eines strafbaren Verhaltens begründen bzw. wer beteiligt ist. Hauptanwendungsfall sind sog. informatorische Befragungen, bei denen die Strafverfolgungsorgane zwar aktiv werden, aber nicht weil sie bereits eine besstimmte Tatbegehung für möglich halten, sondern weil sie sich über das Geschehen orientieren müssen.
- 발행기관:
- 한국형사법무정책연구원
- 분류:
- 법학