대법원의 유체인도 판결의 법철학적 고찰
Eine rechtsphilosophische Betrachtung der höchstrichterlichen Rechtsprechung über die Übergabe des Leichnams
임미원(한양대학교)
62권 8호, 264~303쪽
초록
2008년 대법원의 유체인도 판결은 민사법학뿐 아니라 법철학적 관점에서 관심을 끌었다. 법철학적 관점에서는 이 판결이 ‘법원리들의 정합적인 체계로서의 통일적 법질서를 유지하는 법해석’을 명확히 함으로써 우리 법원의 법해석론 상의 의미있는 전환을보여주었다고 긍정적으로 평가되었다. 문제된 사안에서 유체귀속에 대한 판단은 유체에 작용하는 두 의지인 망인의 의사對 제사주재자의 의사 간의 우위성 판단으로 수렴된다고 볼 수 있다. 유체귀속의 문제에서 대법원의 다수의견은 후자에 기초한 해결을, 반대의견은 전자에 기초한 해결을강조하였고, 제사주재자의 결정 문제에서는 조리의 내용을 둘러싸고 다양한 의견들이제시되어, 공동상속인들 간의 합의가 이루어지지 않을 경우 장남-장손의 우선권을 인정할 것, 다수결에 의해 결정할 것, 법원이 후견적으로 결정할 것 등이 주장되었다. 유체귀속 및 제사주재자의 결정방법에 관한 다양한 사법적 의견들은 실체적 관점과방법론적 관점에서뿐 아니라 법철학적 관점에서도 관심을 끈다. 이 의견들은 탈관습적시대의 관습의 본질이 무엇인가 생각해보게 하며, 근대 이후 형성된 윤리적 담론의 논거들, 즉 선험적-보편적 자유-자율성의 논거/ 윤리적 제도화-실정화의 논거/ 해석학적관습-역사성의 논거/ 절차적-담화적 이성의 논거들에 비추어서도 재해석해볼 여지를준다. 유체를 분묘-제사승계의 대상으로 보고 유체귀속을 제사주재자의 처분(의사)에 맡기는 것이 지금까지 최선의 관습이었다면, 이제 유체는 주체 자신의 생전의사에 따라처리되어야 하는 주체의 인격적-실존적 나머지로서 탈관행적으로 다루어질 수도 있을判例評釋대법원의 유체인도 판결의 법철학적 고찰*1)한양대학교 법학전문대학원 부교수․법학박사 林 美 媛* 이 논문은 2013년 한양대학교 일반연구비 지원으로 연구되었음(HY-2013-G). 判例評釋265것이며, 그렇게 역사적 관습의 영역을 합리화-절차화-제도화시켜 새로운 관습성으로표현해내는 것이 탈관습적 시대의 司法의 과제가 될 것이다.
Abstract
Die Rechtsprechung vom Obersten Gericht(2008.11.20, 2007DA27670)ist insofern höchst interessant, als sie auf die Möglichkeit der postkonventionellen Ethik hinweist. Es geht um die Frage (1) der Zugehörigkeit des Leichnams vom Verstorbenen als Erblasser und die (2)der Determination des Führenden der familiaren Ahnenerinnerungsfeier,die in §1008-3 KBGB geregelt ist. Was die erste Frage (1) angeht, hält die herrschende Meinung den Willen des ältesten Sohnes als Erben für entscheidend und schliesslich besteht auf dem konventionellen Ethos. Die abweichende Meinung betont dagegen die Beachtlichkeit des Persönlichkeitsrechts wie des Selbstbestimmungsrechts des Verstorbenen. Insofern beruft sich die abweichende Meinung auf das universalistische Prinzip der Autonomie. Was die zweite Frage (2) angeht, betrachtet eine abweichende Meinung die diskursive Meinungsbildung der freien gleichen Familienmitglieder und deren mehrheitliche Entscheidung als die rationale Methode, während die noch andere abweichende Meinung auf die gerichtliche paternalistische Ermittlung und Anerkennung vertraut. In diesen unterschiedlichen Meinungen spiegeln sich nicht nur die normativen Postulate der Konvention, der Moral und des Rechts wider, sondern auch die Genealogie der Hauptargumente des modernen normativen Diskurses,d.h. das formal-universalistische Argument der Autonomie, das 判例評釋301institutional-teleologische Argument der substantiellen Sittlichkeit, das hermeneutische Argument der Geschichtlichkeit und das prozeduralistische Argument der Diskursivität. Sie sind auch auf die Theorien von Kant, Hegel, Neoaristotelismus und Habermas zurückzuführen. Die unterschiedlichen Meinungen von dieser höchstrichterlichen Rechtsprechung lassen vor allem die normative Text-und Sinnhaftigkeit der Rechtsprechung überhaupt als Gegenstandes des hermeneutischen Verstehens erkennen.
- 발행기관:
- 사단법인 법조협회
- 분류:
- 법학