벡의 위험사회론에 대한 기초적 고찰
Eine einleitende Untersuchung ber die Risikogesellschaftstheorie von Ulrich Beck
임미원(한양대학교)
31권 1호, 197~217쪽
초록
Becks Analyse folgend ist die heutige Welt aus der klassischen Industriegesellschaft herausgelöst und nimmt eine neue Gestalt der Risikogesellschaft an. Die Risikogesellschaft kennzeichnet eine zweite Moderne, in der es nicht mehr um die Klassenkonflikte wie Reichtumsverteilung geht, sondern um die Risikohierarchie wie Risikoverteilung. Die Risiken sind zwar ein Beiprodukt von der industriellen Modernisierung, aber sie beeinflussen die spätmoderne Lebenswelt unermesslich. Insbesondere üben sie einen starken Druck auf das individualisierte Familien- und Arbeitsleben aus. Es kommt also zum Wechsel von der Logik der Reichtumsverteilung in der einfachen Moderne zur Logik der Risikoverteilung in der reflexiven Moderne. Die Modernisierungsrisiken sind zugleich wirklich und unwirklich, weil sie die auf die Zukunft gerichteten latenten Nebenwirkungen von heute sind. Sie bringen vor allem eine Situation der verlorenen Sicherheit und des gebrochenen Vertrauens hervor. Risiken entfalten jedoch die egalisierende Wirkung. Darin liegt ihr politisches Potential, das die zivile Subpolitik überhaupt möglich macht. Nach Beck kann die 'Solidarität aus Angst' vermittelst der Reflexivität zur politischen explosiven Kraft werden. Die Reflexivität bedeutet dabei keine postmoderne Tendenz, sondern sie kennzeichnet die radikalisierte Moderne. Insofern lebt die spätmoderne globalisierte Weltgesellschaft von der politischen Dynamik der Modernisierungsrisiken und Reflexivität. Becks Risikogesellschaftstheorie selbst ist insofern als ein reflexives Projekt für die Radikalisierung der Modernität sowie die Befreiung der Politik zu betrachten.
Abstract
Becks Analyse folgend ist die heutige Welt aus der klassischen Industriegesellschaft herausgelöst und nimmt eine neue Gestalt der Risikogesellschaft an. Die Risikogesellschaft kennzeichnet eine zweite Moderne, in der es nicht mehr um die Klassenkonflikte wie Reichtumsverteilung geht, sondern um die Risikohierarchie wie Risikoverteilung. Die Risiken sind zwar ein Beiprodukt von der industriellen Modernisierung, aber sie beeinflussen die spätmoderne Lebenswelt unermesslich. Insbesondere üben sie einen starken Druck auf das individualisierte Familien- und Arbeitsleben aus. Es kommt also zum Wechsel von der Logik der Reichtumsverteilung in der einfachen Moderne zur Logik der Risikoverteilung in der reflexiven Moderne. Die Modernisierungsrisiken sind zugleich wirklich und unwirklich, weil sie die auf die Zukunft gerichteten latenten Nebenwirkungen von heute sind. Sie bringen vor allem eine Situation der verlorenen Sicherheit und des gebrochenen Vertrauens hervor. Risiken entfalten jedoch die egalisierende Wirkung. Darin liegt ihr politisches Potential, das die zivile Subpolitik überhaupt möglich macht. Nach Beck kann die 'Solidarität aus Angst' vermittelst der Reflexivität zur politischen explosiven Kraft werden. Die Reflexivität bedeutet dabei keine postmoderne Tendenz, sondern sie kennzeichnet die radikalisierte Moderne. Insofern lebt die spätmoderne globalisierte Weltgesellschaft von der politischen Dynamik der Modernisierungsrisiken und Reflexivität. Becks Risikogesellschaftstheorie selbst ist insofern als ein reflexives Projekt für die Radikalisierung der Modernität sowie die Befreiung der Politik zu betrachten.
- 발행기관:
- 법학연구소
- 분류:
- 법학