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학술논문법학연구2015.09 발행

Unternehmensgruppe im koreanischen Wettbewerbsrecht

Unternehmensgruppe im koreanischen Wettbewerbsrecht

신현윤(연세대학교)

25권 3호, 211~234쪽

초록

Süd-Korea wird in bemerkenswerter Weise von Grossunternehmensgruppen, den sogenannten Chaebol, geprägt und beherrscht. Namen wie Samsung, Hyundai, SK, LG verkörpern in Süd-Korea Wirtschaftsmacht und Einfluß. Kennzeichnend für die koreanischen Grossunternehmensgruppen ist die ungewöhnlich breite Diversifizierung. Aus der Perspektive der gesammten Nationalökonomie Süd-Koreas trugen die Unternehmensgruppen, die aus der Konzentration wirtschaftlicher Macht folgte, einerseits dazu bei, die koreanische Industriestruktur zu verbessern und auf internationaler Ebene die Glaubwürdigkeit und Anerkennung koreanischer Unternehmen allgemein herzustellen. Andererseits brachten aber die Unternehmensgruppen mit sich Monopolstellung oder Marktbeherrschung im Waren- oder Produktionsfaktormarkt, die eigentlich durch Verkehr innerhalb deren Unternehmensgruppen hergestellt wurde, und die Erhöhung des Unternehmensrisikos, die aus dem Versuch des äußerlichen Wachtums folgte. Ferner wurden Anteilbesitz- und ‘Governance’-Struktur verzerrt. Deswegen stellt die ‘Problematik der konzentrierten Herrschaftsmacht innerhalb Grossunternehmensgruppen’ auch wettbewerbspolitische Staatsaufgaben auf. Allerdings stellt die Problematik auch steuer- u. finanzpolitische Aufgabe auf. Ferner hängt sie auch mit der Politik zum Schutz der KMU(kliene und mittlere Unternehmen) mit. Die Bedeutung der ‘Problemaitk der konzentrierten Herrschaftsmacht innerhalb Grossunternehmensgruppen’ hat im allgemeinen einen erhöhten Stellenwert in der jetztigen koreanischen Gesellschaft, die schon Internationalisierung und Demokratisierung hinter sich gebracht hat. Um der wettbewerbspolitischen Aufgabe und dem erhöhten Stellenwert solcher Problematik zu entsprechen, trifft das KGMfH(Koreanisches Gesetz gegen Monopol und für fairen Handel ), d.h. koreanisches Wettbewerbsrecht, die besonderen Regelungen, die für Grossunternehmensgruppen gelten sollen. Dabei orientiert sich die koreanische Wettbewerbsbehörde (KFTC), die mit der Regulierung der Grossunternehmensgruppen beschäftigt ist, auf eine neue Politik mit Bezug auf die Grossunternehmensgruppe. Die KFTC, die für die Regulierung der Grossunternehmensgruppen zuständig ist, tastet für eine neue Weichenstellung in ihrer Politik. Sie versucht so ein neues Schema herauszuarbeiten, das eine Politik verwirklichen könnte, welche die Unregelmäßigkeiten der Grossunternehmensgruppen, durch die letzten Endes Privatinteresse des ‘owner’ verfolgt wird, zu beseitigen versucht, ohne deren Konkurrenzfähigkeit im globalen Markt zu schädigen.

Abstract

Süd-Korea wird in bemerkenswerter Weise von Grossunternehmensgruppen, den sogenannten Chaebol, geprägt und beherrscht. Namen wie Samsung, Hyundai, SK, LG verkörpern in Süd-Korea Wirtschaftsmacht und Einfluß. Kennzeichnend für die koreanischen Grossunternehmensgruppen ist die ungewöhnlich breite Diversifizierung. Aus der Perspektive der gesammten Nationalökonomie Süd-Koreas trugen die Unternehmensgruppen, die aus der Konzentration wirtschaftlicher Macht folgte, einerseits dazu bei, die koreanische Industriestruktur zu verbessern und auf internationaler Ebene die Glaubwürdigkeit und Anerkennung koreanischer Unternehmen allgemein herzustellen. Andererseits brachten aber die Unternehmensgruppen mit sich Monopolstellung oder Marktbeherrschung im Waren- oder Produktionsfaktormarkt, die eigentlich durch Verkehr innerhalb deren Unternehmensgruppen hergestellt wurde, und die Erhöhung des Unternehmensrisikos, die aus dem Versuch des äußerlichen Wachtums folgte. Ferner wurden Anteilbesitz- und ‘Governance’-Struktur verzerrt. Deswegen stellt die ‘Problematik der konzentrierten Herrschaftsmacht innerhalb Grossunternehmensgruppen’ auch wettbewerbspolitische Staatsaufgaben auf. Allerdings stellt die Problematik auch steuer- u. finanzpolitische Aufgabe auf. Ferner hängt sie auch mit der Politik zum Schutz der KMU(kliene und mittlere Unternehmen) mit. Die Bedeutung der ‘Problemaitk der konzentrierten Herrschaftsmacht innerhalb Grossunternehmensgruppen’ hat im allgemeinen einen erhöhten Stellenwert in der jetztigen koreanischen Gesellschaft, die schon Internationalisierung und Demokratisierung hinter sich gebracht hat. Um der wettbewerbspolitischen Aufgabe und dem erhöhten Stellenwert solcher Problematik zu entsprechen, trifft das KGMfH(Koreanisches Gesetz gegen Monopol und für fairen Handel ), d.h. koreanisches Wettbewerbsrecht, die besonderen Regelungen, die für Grossunternehmensgruppen gelten sollen. Dabei orientiert sich die koreanische Wettbewerbsbehörde (KFTC), die mit der Regulierung der Grossunternehmensgruppen beschäftigt ist, auf eine neue Politik mit Bezug auf die Grossunternehmensgruppe. Die KFTC, die für die Regulierung der Grossunternehmensgruppen zuständig ist, tastet für eine neue Weichenstellung in ihrer Politik. Sie versucht so ein neues Schema herauszuarbeiten, das eine Politik verwirklichen könnte, welche die Unregelmäßigkeiten der Grossunternehmensgruppen, durch die letzten Endes Privatinteresse des ‘owner’ verfolgt wird, zu beseitigen versucht, ohne deren Konkurrenzfähigkeit im globalen Markt zu schädigen.

발행기관:
법학연구원
분류:
기타법학

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