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학술논문한독사회과학논총2016.12 발행KCI 피인용 1

Verfassungsrechtliche Frage des Kopftuchtragens der Lehrerinnen in Deutschalnd

Constitutional Problem prohibition of teaching with Hijab in German

홍선기(동국대학교)

26권 4호, 108~141쪽

초록

In einer Zeit, in der die Gesellschaften in Bezug auf Herkunft und damit auch in Bezug auf das religöse Bekenntnis ihrer Mitglieder immer heterogener werden, treffen verschiedene religiöse Ansichten gerade auch in der Schule aufeinander. Das islamische Kopftuch ist zumindest auch Symbol einer bestimmten religiösen Überzeugung. Das Kopftuchtragen der Lehrerinnen aus religiöser Überzeugung fällt daher jedenfalls grundsätzlich in den Schutzbereich der Glaubensfreiheit aus Art. 4 Abs. 1, 2 GG, weil Lehrerinnen zwar verbeamtet sind, dadurch aber nicht ihre Eigenschaft als Individuum verlieren, die des Grundrechtsschutzes bedürfen. Die Religionsfreiheit gehört zum Kern der Menschenrechte. Der Glaubensfreiheit der Lehrerin stehen jedoch der staatliche Erziehungsauftrag aus Art. 7 Abs. 1 GG, der unter Wahrung der weltanschaulich-religiösen Neutralität zu erfüllen ist, das elterliche Erziehungsrecht und die negative Glaubensfreiheit der Schulkinder als Werte von Verfassungsrang gegenüber.Die Lehrerinnen sind Repräsentanten des demokratischen Rechtsstaates und müssen daher Einschränkungen ihrer privaten Grundrechte hinnehmen.Die positive Religionsfreiheit einer kopftuchtragenden Lehrerin findet deshalb ihre Grenze in der negativen Religionsfreiheit nicht-muslimischer Schülerinnen, Schüler und ihrer Eltern. Eine unverhältnismäßige Belastung der von diesem Verbot betroffenen Lehrkraft liegt nicht vor. Das Kopftuchverbot entspricht daher dem Elternrecht und dessen Verhältnis zum verfassungsrechtlich bestimmten Erziehungsauftrag der Schule sowie den kollidierenden Grundrechten von Eltern und Schülern.

Abstract

Religious freedom is the core of human rights. In a time in which the society is becoming increasingly diverse in terms of origin and thus also with respect to the religions, different religious views meet also at school. The Islamic headscarf, Hijab, is a symbol of a religious belief.The wearing of Hijab of teachers from religious conviction therefore falls within the scope of religious freedom of Art. 4 Abs. 1, 2 GG, because teachers are civil servants, they do not lose their status as an individual in need of fundamental rights protection. Wearing clothes with a religious connotation constitute an interference with, however, the state’s educational mandate of Art. 7 Abs. 1 GG, which has to be carried out in accordance with the state’s duty to observe religious and ideological neutrality, the fundamental right of parents of Art. 6 Abs. 2 GG and the negative freedom of faith of schoolchildren as values of constitutional status. The teachers are representatives of the democratic rule of law and must therefore accept restrictions on their rights. Therefore, the positive religious freedom of teacher finds its limit in the negative religious freedom of non-Muslim students, pupils and their parents. There are tenable reasons to the headscarf ban. From a constitutional point of view, there is call for the restrictive interpretation of religious freedom of the teachers.

발행기관:
한독사회과학회
DOI:
http://dx.doi.org/10.19032/zkdgs.2016.12.26.4.108
분류:
지역학

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