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학술논문한양법학2021.05 발행KCI 피인용 1

법의 지배와 사법실천 - 불법행위법 영역에서의 영국과 독일의 판례논증의 비교분석의 시도 -

The Rule of Law and Legal Practice - Ein Versuch der vergleichenden Analyse über die Methoden der Gerichtsargumenten im Bereich des Deliktsrechts in England und Deutschland

김형석(충북대학교)

32권 2호, 71~118쪽

초록

In der vorliegenden Arbeit handelt es sich um zwei differente Versionen der Grundkonzeption des Rechtsstaates bzw. des “Rule of the Law”. die miteinander im inneren Spannungsverhältnis steht. Die eine und bekanntere positivistische Konzeption beruht auf dem "Regel-folgen Bild", durch das vor allem richterliche Rechtspraxis sich der Wertneutralität der Rechtsanwendung scheinbar annähern könne. Weil sich das Regelbild auch dem Systembild gut gefügt hat, wurde die positivistische Erfassung des Grundkonzeptes des Rechtsstaates immer mehr einflußreicher, insbesonder in den Ländern der kontinental-europäischen Rechtstradtion, wo sich die systematische Kodifikation der Gesetzen durchgefürt hatten. Aber jene positivistische "äußere Konzeption" der "Rule of Law", die nur systeminterne Rationalität bzw. Vorschaubarkeit der Urteilsresultaten teilhaft ermöglichen können, stellt insoweit große Manko dar, als sie die volksmäßige Rechtsanschauung bzw. Rechtsüberzeugung nicht gut reflektieren. Das dominierende Argumentationsmuster des Rechtspositivismus, Subsumtion, wurde als "ausschaltendes Schema" benutzt, durch das sich die volksmäßigen nomativen Topoi nicht in die Rechtsargumentationen einfließen lassen. Dagegen schlägt die alternative anti-positivistische, "hermeneutische" Grundkonzeption des Rechtstaates die Konzeption des inneren Rechtstaates vor. Nach der wird die Idee der "Rule of Law" nicht mehr als "Rule of Rule", sondern nunmehr als "Rule of Principle" vorgestellt. Nämlich bedienen Rechtsprinzipien nicht mehr nur systeminterner Rechtsfortibildung bzw. derselben der tatbestandmaßigen Rechtsätzen, sondern vielmehr einer Herstellung der allgemeinen praktischen Handlungsätzen, die sich stets politischer Moralität der Gesellschaft unmittelbar synchronisieren. The Right-Thesis von amerikanischem Rechtsdenker Ronald Dworkin, durch die er die Theorie der politischen Rights (des einzelnen gegenüber der Gemeinschaft) als allgemeines methodologisches Grundziel der richterichen Rechtgewinnung entwickelt hat, wurde in dieser Arbeit mit der Theorie der juristischen Analogie im Hinblick auf die Lehre des inneren Rechtstaates analysiert.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit handelt es sich um zwei differente Versionen der Grundkonzeption des Rechtsstaates bzw. des “Rule of the Law”. die miteinander im inneren Spannungsverhältnis steht. Die eine und bekanntere positivistische Konzeption beruht auf dem "Regel-folgen Bild", durch das vor allem richterliche Rechtspraxis sich der Wertneutralität der Rechtsanwendung scheinbar annähern könne. Weil sich das Regelbild auch dem Systembild gut gefügt hat, wurde die positivistische Erfassung des Grundkonzeptes des Rechtsstaates immer mehr einflußreicher, insbesonder in den Ländern der kontinental-europäischen Rechtstradtion, wo sich die systematische Kodifikation der Gesetzen durchgefürt hatten. Aber jene positivistische "äußere Konzeption" der "Rule of Law", die nur systeminterne Rationalität bzw. Vorschaubarkeit der Urteilsresultaten teilhaft ermöglichen können, stellt insoweit große Manko dar, als sie die volksmäßige Rechtsanschauung bzw. Rechtsüberzeugung nicht gut reflektieren. Das dominierende Argumentationsmuster des Rechtspositivismus, Subsumtion, wurde als "ausschaltendes Schema" benutzt, durch das sich die volksmäßigen nomativen Topoi nicht in die Rechtsargumentationen einfließen lassen. Dagegen schlägt die alternative anti-positivistische, "hermeneutische" Grundkonzeption des Rechtstaates die Konzeption des inneren Rechtstaates vor. Nach der wird die Idee der "Rule of Law" nicht mehr als "Rule of Rule", sondern nunmehr als "Rule of Principle" vorgestellt. Nämlich bedienen Rechtsprinzipien nicht mehr nur systeminterner Rechtsfortibildung bzw. derselben der tatbestandmaßigen Rechtsätzen, sondern vielmehr einer Herstellung der allgemeinen praktischen Handlungsätzen, die sich stets politischer Moralität der Gesellschaft unmittelbar synchronisieren. The Right-Thesis von amerikanischem Rechtsdenker Ronald Dworkin, durch die er die Theorie der politischen Rights (des einzelnen gegenüber der Gemeinschaft) als allgemeines methodologisches Grundziel der richterichen Rechtgewinnung entwickelt hat, wurde in dieser Arbeit mit der Theorie der juristischen Analogie im Hinblick auf die Lehre des inneren Rechtstaates analysiert.

발행기관:
한양법학회
분류:
법해석학

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