형법을 통한 소비자보호? - 방문판매법상 다단계판매를 예로 하여 -
Verbraucherschutz durch Strafrecht?
홍영기(고려대학교)
11권 1호, 173~201쪽
초록
형벌조치를 규정하여 특별형법으로 분류되는 방문판매법은 각종 행위유형에 대해 높은 법정형을두고 있지만, 그 모든 내용이 법이론적으로 정당화될 수 있는 것은 아니다. 법률의 대상으로 선언한법익이 형법적인 처벌로 보호될 수 있는 것이 아니며, 일부는 행위자 특성적 요소 자체를 가벌성의요건으로 하고 있고, 행위불법의 판단보다는 결과면에서의 반가치만을 평가의 대상으로 하는 것도관찰된다. 거래관계에서 발생할 수 있는 문제들을 광범위하게 비범죄화하고 있는 현재 실무 경향과, 민법 등 다른 법률에 의한 규제가 가능할 때는 형벌 투입을 최소화하려 하는 학계의 흐름에 비추어보아도 방문판매법상 광범위한 처벌조항은 다시 검토되어야 할 것이다. 또한 이러한 처벌방식은 법률이 의도한 형사정책적인 목적을 달성하기도 어려운데, 왜냐하면 형벌은 형법원리로서 책임원칙에종속되어야 하기 때문에 유책성 정도를 넘어설 수 없어 예방목적을 달성하기에 적절한 수단이 아니기 때문이다. 단순한 결과불법을 넘어 행위자의 행위불법이 명확한 때에만 형법의 관심사가 될 수있는 것이기에, 방문판매법에 나열된 불법행위 유형 가운데 행위자가 피해자를 기망하여 그에게 손해를 감수시키고 그 스스로 이득을 취하려는 고의와 불법영득(이득)의사가 뚜렷한 것을 선별하여 형법상 사기죄를 우선 검토하는 것이 합리적이다. 형법상 사기죄에 해당하지 않으면서도 타인의 인격적 법익침해가 분명한 유형만을 남기고 나머지에 대해서는 비범죄화를 검토하는 과정이 필요하다.
Abstract
Das Haustürwiderrufsgesetz schutzt den Verbraucher, wenn er mit einem Unternehmer unter einem besonderen Situation einen Vertrag schließt. Das ist aber auch als strafrechtliches Nebengesetz eingestuft, da es Strafmaßnahmen vorschreibt. Es sieht hohe gesetzliche Strafen für verschiedene Verhaltensweisen vor, die jedoch nicht alle rechtstheoretisch begründet werden können. Es wurde festgestellt, dass nicht alle Interessen, die zum Gegenstand des Gesetzes erklärt wurden, durch strafrechtliche Sanktionen geschützt werden. Einige Gesetze verlangen, dass das charakteristische Zeichen des Verkäufers strafbar ist. Die Rechtswidrigkeit wird nur im Hinblick auf das Ergebnis und nicht auf die Handlung selbst beurteilt. Angesichts der aktuellen Tendenz in der Rechtspraxis, ein breites Spektrum von Problemen im Handelsverkehr zu entkriminalisieren, und der aktuellen Tendenz in der Rechtswissenschaft, die Anwendung von Strafen dort zu minimieren, wo sie durch andere Gesetze, z. B. das Zivilrecht, geregelt werden können, sollten die umfangreichen strafrechtlichen Bestimmungen in den Haustürwiderrufsgesetzen überprüft werden. Es ist unwahrscheinlich, dass mit diesem Ansatz die beabsichtigten kriminalpolitischen Ziele des Gesetzes erreicht werden. Die Strafe ist dem strafrechtlichen Grundsatz der Eigenverantwortlichkeit untergeordnet und kann nicht über den Grad des Verschuldens hinausgehen. Daher ist sie kein geeignetes Mittel zur Abschreckung.
- 발행기관:
- 한국소비자법학회
- 분류:
- 소비자/보호법