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학술논문강원법학2025.08 발행

新노란봉투법안들의 위헌성 여부에 대한 고찰

Zur Frage der Verfassungswidrigkeit der neuen Gelber-Umschlag-Gesetzentwürfe

차진아(고려대학교)

80권, 41~114쪽

초록

대한민국의 민주화와 노동운동은 특수한 역사적 배경 속에서 밀접하게 연결되어 있었다. 1987년 민주화 당시 양자의 결합은 상당한 시너지 효과를 거두었던 것이 사실이지만, 민주화 이후 38년이 지난 오늘날에는 양자의 관계가 혼란스러워짐에 따른 부작용이 더욱 크게 나타나고 있다. 민주화 이전의 상태, 즉 군사정권에 의한 개발독재가 시행되던 당시에는 이른바 경제의 발전을 통해 국민들이 먹을 파이의 크기를 더 크게 만들어야 한다는 논리로 분배의 정의를 무시한 바 있었고, 이에 반발하는 노동운동이 민주화 운동과 결합하여 1980년대 역사의 흐름을 바꾸는 데 일조한 바 있다. 그러나 민주화 이후의 근로자들, 노조들이 항상 정당한 요구만을 하였던 것은 아니며, 사용자들이 항상 근로자들에게 부당한 대우를 했던 것도 아니었다. 그런데 1980년대 노동운동의 연장선상에서 근로자를 선(善)으로, 사용자를 악(惡)으로 규정하는 단순 흑백논리 속에서 노조와 근로자들의 불법행위까지도 정당화하려는 점에 노란봉투법의 핵심 문제가 있는 것이다. 현재 국회에 발의된 다수 新노란봉투법안들의 공통분모만 보더라도 근로자와 사용자 간의 대등성 확보라는 헌법 제33조 및 노조법 등의 기본 정신을 완전히 벗어나고 있다. 그로 인하여 여러 新 노란봉투법안에서 제시되고 있는 내용들은 기본적으로 법치주의의 근간을 훼손하는 것들이며, 나아가 사용자의 직업의 자유, 재산권, 평등권을 침해하는 요소도 많이 있다. 이 논문은 노란봉투법의 문제점을 체계적으로 분석 및 비판하기 위해, 먼저 제22대 국회 본회의에서 통과되었으나 당시 윤석열 대통령의 거부권 행사 이후 국회 본회의에서 부결된 노란봉투법안(舊노란봉투법안)과 이후 국회에 발의된 여러 노란봉투법안을 비교⋅검토한 뒤(「Ⅱ. 노란봉투법의 의미와 신⋅구(新⋅舊)노조법개정안의 주요 쟁점」), 근로삼권의 의미와 기능 및 이에 비추어 본 단체행동의 불법성 여부에 대한 판단기준을 확인하였다(「Ⅲ. 근로삼권의 의미⋅기능과 단체행동의 불법성 여부에 대한 판단기준」). 그 바탕 위에서 이를 기초로 新노란봉투법안들에 의해 불법을 합법화하는 것의 의미와 파급효를 조망하는 가운데 新노란봉투법안들의 위헌성 여부에 대하여 검토하였다(「Ⅳ. 新노란봉투법안들의 위헌성 여부 검토 」). 新노란봉투법안들의 주요 쟁점이 입법되어 시행되면, 헌법재판소의 헌법소송을 통해 위헌으로 결정될 개연성이 매우 높다고 판단된다. 나아가 그로 인한 노사 간의 갈등이 극단화될 뿐만 아니라, 법과 원칙을 무시하고 다수의 힘으로 밀어붙이려는 형태와 불법과 폭력이 사회 각 분야에 전방위적으로 확산할 우려가 매우 높다. 이는 한편으로는 그로 인한 극한의 갈등과 대립이 정치권뿐만 아니라 사회 각 분야로 번지면서 대한민국의 성장동력 및 국제경쟁력을 약화시키고, 다른 한편으로는 민주주의와 법치주의의 근간을 훼손하여 대한민국의 미래를 매우 어둡게 만들 것이다.

Abstract

Die Kontroverse um das sogenannte „Gelber-Umschlag-Gesetz“ – einen Gesetzentwurf zur Änderung des „Gesetzes über Gewerkschaften und Arbeitsbeziehungen“, dessen zentrales Anliegen in der Befreiung von Gewerkschaften und Arbeitnehmern von der Schadenersatzpflicht bei rechtswidrigen Streiks besteht – dauert seit über einem Jahrzehnt an. Sie ist Ausdruck tieferliegender Konflikte, die vor dem Hintergrund des Wandels der Arbeitsbeziehungskultur in Korea zu verstehen sind. Trotz der Demokratisierung bestehen Spannungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite fort. Das zentrale Problem des Gelber-Umschlag-Gesetzes liegt dabei in dem Versuch, innerhalb eines vereinfachenden dichotomen Deutungsmusters, das Arbeitnehmer als „gut“ und Arbeitgeber als „böse“ klassifiziert, selbst rechtswidrige Handlungen von Gewerkschaften und Arbeitnehmern zu rechtfertigen. Die Demokratisierung Koreas und die Arbeiterbewegung waren historisch eng miteinander verflochten. Die enge Verbindung beider Strömungen führte während der Demokratisierungsbewegung 1987 zu erheblichen Synergieeffekten. Nach über 35 Jahren treten jedoch zunehmend negative Begleiterscheinungen dieser Verflechtung zutage. In der Zeit vor der Demokratisierung – unter der entwicklungsdiktatorischen Herrschaft der Militärregierungen – dominierte die Auffassung, dass durch wirtschaftliches Wachstum zunächst der Wohlstand für die Bevölkerung vergrößert werden müsse. Dabei wurde das Prinzip der gerechten Verteilung weitgehend vernachlässigt. Als Reaktion darauf verband sich die Arbeiterbewegung mit der Demokratiebewegung und leistete einen wesentlichen Beitrag zur politischen Wende der 1980er Jahre. Jedoch erhoben Arbeitnehmer und Gewerkschaften nach der Demokratisierung nicht ausschließlich berechtigte Forderungen, ebenso wenig wie Arbeitgeber stets ungerecht handelten. Problematisch ist vielmehr die bis heute fortwirkende Tendenz, in der Tradition der 1980er Jahre Arbeitnehmer pauschal als „gut“ und Arbeitgeber als „böse“ einzuordnen und auf dieser Grundlage rechtswidriges Verhalten der Arbeitnehmerseite zu legitimieren. Genau hierin manifestiert sich der Kernkonflikt des Gelber-Umschlag-Gesetzes. Bereits die gemeinsame Grundtendenz der zahlreichen derzeit im Parlament eingebrachten neuen Gelber-Umschlag-Gesetzentwürfe zeigt eine deutliche Abkehr von dem in Artikel 33 der Verfassung sowie im Gewerkschaftsgesetz verankerten Grundsatz der Gleichstellung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die darin vorgesehenen Regelungen untergraben wesentliche rechtsstaatliche Prinzipien und beinhalten zahlreiche Elemente, die in die Berufsfreiheit, das Eigentumsrecht und das Gleichheitsrecht der Arbeitgeber eingreifen. Ziel dieses Beitrags ist eine systematische Analyse und kritische Bewertung des Gelber-Umschlag-Gesetzes. Dazu werden zunächst der in der 22. Legislaturperiode von der Nationalversammlung verabschiedete, jedoch infolge des Vetos von Präsident Yoon Suk-yeol gescheiterte Gesetzentwurf („alter Gelber-Umschlag-Gesetzentwurf“) sowie die danach eingebrachten neuen Entwürfe („neue Gelber-Umschlag-Gesetzentwürfe“) vergleichend untersucht (Kapitel II: Bedeutung des Gelber-Umschlag-Gesetzes und zentrale Inhalte der alten und neuen Reformvorschläge). Sodann werden die Bedeutung und Funktion der drei grundlegenden Arbeitsrechte sowie die verfassungsrechtlichen Maßstäbe zur Beurteilung der Rechtswidrigkeit kollektiver Maßnahmen erörtert (Kapitel III: Bedeutung und Funktion der drei Arbeitsrechte und Kriterien zur Beurteilung der Rechtswidrigkeit kollektiver Maßnahmen). Darauf aufbauend wird analysiert, welche rechtlichen und tatsächlichen Auswirkungen eine durch die neuen Entwürfe bewirkte Legalisierung rechtswidrigen Verhaltens nach sich ziehen würde, und es erfolgt eine verfassungsrechtliche Überprüfung der neuen Gesetzentwürfe (Kapitel IV: Verfassungsrechtliche Prüfung der neuen Gelber-Umschlag-Gesetzentwürfe). Sollten die zentralen Regelungsinhalte der neuen Gesetzentwürfe gesetzlich umgesetzt werden, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer verfassungsgerichtlichen Kontrolle auszugehen. Eine Feststellung der Verfassungswidrigkeit erscheint dabei nicht unwahrscheinlich. Darüber hinaus drohen eine Zuspitzung der arbeitsrechtlichen Konflikte und die gesamtgesellschaftliche Ausweitung rechtswidriger und gewaltsamer Verhaltensweisen unter Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien und institutioneller Verfahren. Dies birgt nicht nur das Risiko einer tiefgreifenden Polarisierung innerhalb der Arbeitswelt und darüber hinaus, sondern gefährdet auch das wirtschaftliche Entwicklungspotenzial und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Republik Korea. Letztlich würde ein solcher Prozess die Fundamente von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unterminieren und die Zukunft des Landes in erheblichem Maße gefährden.

발행기관:
비교법학연구소
분류:
기타법학

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