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학술논문법과정책연구2025.09 발행KCI 피인용 1

고령자의 “지역사회 계속 거주”를 위한 독일의 법정책

Gesetze und Politiken zur „Aging in Place“-Unterstützung älterer Menschen in Deutschland

윤진아(한양사이버대학교)

25권 3호, 57~87쪽

초록

“지역사회 계속 거주(Aging in place)”란 노인이 자기에게 익숙한 집이나 지역사회에서 가능한 한 오랫동안 자립적이고 안전하게 생활을 지속하는 것을 의미한다. OECD는 이를 ‘지역사회 내 노인의 자립적 삶’과 ‘돌봄 연속성 확보’라는 개념으로 확장하고, 가능한 한 집에 오래 머무를 수 있도록 하는 것을 장기요양 정책의 핵심 목표로 제시한다. 이는 시설 중심 돌봄보다 재가 돌봄(home-based care) 및 지역사회 지원체계를 우선시하는 접근으로, 삶의 질·독립성을 존중함과 더불어 국가의 장기요양비용 절감 효과도 거둘 수 있다. OECD는 특히 서비스 간 조정과 국가 차원의 비전, 비공식 돌봄의 지원 필요성을 강조한다. 가족·친지 등이 제공하는 비공식 돌봄은 핵심적 자원이지만 당연시할 수 없으므로, 휴식 돌봄(respite care), 일·돌봄 병행 지원, 재정적 보상 등 제도적 뒷받침이 필요하다. 일부 국가는 재가 돌봄이 시설 돌봄보다 비용 면에서 효율적임을 보여 주었다. 독일은 유럽에서 가장 빠르게 고령사회에 진입한 국가 중 하나로, 2023년 기준 전체 인구의 22.8%가 65세 이상인 초고령사회이다. 저출산(출산율 약 1.4명)과 베이비붐 세대 은퇴 본격화로 고령화는 더욱 가속화되고 있다. 이로 인해 노동인구 감소, 사회보장 재정의 지속가능성 위협, 돌봄 인력 부족, 지역 간 돌봄 불균형 등 복합적 문제가 대두되고 있다. 특히 농촌·소도시에서는 고령자 고립과 돌봄 사각지대 문제가 심각하다. 이러한 상황에서 독일은 고령자의 자율성과 존엄을 보장하기 위해 지역사회 기반 주거 지원을 강화하고 있다. 특히 건축적·기술적 환경과 더불어 상담 및 지원 서비스, 공동·세대 통합형 주거 형태 등 커뮤니티 기반 사회적 환경을 조성하는 데 주력하고 있다. 나아가 스마트 기술 활용, 세대 통합, 지역사회 연계 정책을 통해 노인이 가능한 한 오래도록 익숙한 환경에서 독립적으로 생활할 수 있게 하는 제도를 발전시키고 있다. “지역사회 계속 거주”는 단순한 주거 문제를 넘어, 초고령사회에서 사회보장 재정의 지속가능성을 유지하고 돌봄 인프라 균형을 확보하기 위한 핵심적 과제로 자리매김하고 있다. 독일의 경험은 한국의 고령자 주거정책에도 중요한 시사점을 제공한다.

Abstract

Der Begriff “Aging in Place” bedeutet, dass ältere Menschen in einem Haus oder einer Gemeinschaft, die ihnen vertraut ist, so lange wie möglich selbständig und sicher leben. Die OECD erweitert diesen Begriff zu „selbstbestimmtem Leben älterer Menschen in der Gemeinschaft“ sowie zur „Sicherung der Kontinuität von Pflege“ und sieht es als ein zentrales Ziel der langfristigen Pflegepolitik an, um älteren Menschen möglichst lange Aufenthalte in einem Haus oder einer Gemeinschaft zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass die Betreuung von Haushalten und die Unterstützung der Gemeinschaft Vorrang vor der Betreuung durch die betriebliche Pflege haben sollten. Damit sollen nicht nur Lebensqualität und Unabhängigkeit der älteren Menschen gefördert, sondern zugleich auch langfristige Kosten der Pflegeversorgung reduziert werden. Die OECD betont insbesondere die Notwendigkeit der Koordinierung zwischen den Diensten und die Unterstützung der nicht-formalen Betreuung auf nationaler Ebene. Die Pflege, die von der Familie und der Verwandten angeboten wird, ist eine wichtige Ressource, aber sie kann nicht als selbstverständlich angesehen werden. Daher werden Maßnahmen wie Entlastungspflege (respite care), Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Pflege sowie finanzielle Unterstützung als unverzichtbar angesehen. Einzelne Länder, wie etwa Kanada, zeigen zudem, dass häusliche Pflege kostengünstiger sein kann als stationäre Versorgung. Deutschland gehört zu den am schnellsten alternden Gesellschaften Europas: Im Jahr 2023 waren bereits 22,8 % der Bevölkerung 65 Jahre und älter. Angesichts niedriger Geburtenraten (ca. 1,4 Kinder pro Frau) und des beginnenden Ruhestands der Babyboomer wird ein weiterer Anstieg der Alterung erwartet. Dies bringt vielfältige Herausforderungen mit sich – von der Abnahme der Erwerbsbevölkerung über Fragen der Nachhaltigkeit der Sozialversicherungssysteme bis hin zu Pflegekräfteknappheit und regionalen Ungleichgewichten in der Versorgung. Besonders in ländlichen Regionen und Kleinstädten treten Isolation und Versorgungslücken älterer Menschen deutlich hervor. Aus diesem Grund verstärkt Deutschland Maßnahmen, um die gemeinschaftsbasierte Wohn- und Versorgungsunterstützung auszubauen. Zentral ist dabei die Verbindung von baulichen und technischen Anpassungen mit sozialen Unterstützungsstrukturen wie Beratungsdiensten, gemeinschaftlichen und generationenübergreifenden Wohnformen. Auch digitale Technologien, generationenübergreifende Initiativen und kommunale Netzwerke gelten als Schlüssel, damit ältere Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung unabhängig leben können. „Aging in Place“ ist nicht nur ein wohnungspolitisches Thema, sondern eine wesentliche Voraussetzung für die Nachhaltigkeit der Sozialversicherungssysteme und die Sicherung einer ausgewogenen Versorgungsinfrastruktur im Zeitalter der Alterung. Die Erfahrungen Deutschlands können für die Weiterentwicklung der Seniorenwohnpolitik in Südkorea wichtige Impulse liefern.

발행기관:
한국법정책학회
DOI:
http://dx.doi.org/10.17926/kaolp.2025.25.3.57
분류:
법학

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