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학술논문환경법연구2025.11 발행

환경법상 사전배려원칙의 과거, 현재 그리고 미래

Eine Untersuchung über die Entwicklung und den Ausblick des Vorsorgeprinzips im Umweltrecht

김영수(계명대학교)

47권 3호, 53~80쪽

초록

최근 들어 환경법은 불확실성의 일상화, 새로운 거버넌스 형성, 기술혁신, 부족한 자원에 대한 합리적 배분의 문제, 기후위기와 같은 다양한 변화에 직면하고 있다. 이러한 상황적 배경 아래에서 소위 환경법의 새로운 정립 내지는 패러다임 변화가 요구되고 있으며, 환경법상 중요한 주제인 사전배려원칙에도 새로운 이해가 요구되고 있다. 사전배려에 대한 다양한 정의가 가능하지만 통상 인간의 다양한 작용으로 인해 발생할 우려가 있는 환경상 리스크를 사전에 인식하고 이를 예방하는 조치・대책 등을 사전적으로 취하는 것으로 이해되고 있다. 리스크에 기반한 전통적 차원에서의 사전배려에 대한 접근이 기후위기 시대에 불확실성이 일반화되고 수많은 혁신 수단을 통해 빠르게 변모하고 있는 오늘날의 환경법 및 미래의 환경법에서도 여전히 주효할 것인지에 대한 의문이다. 인간중심의 삶의 방식으로 인해 환경적 차원에서 예측 불가능한 새로운 위험 상황이 확대되고 있는 현대 사회에서 사전배려원칙은 –새로운 변화되는 환경하에서– 이제 전통적 리스크에 기반한 시각에서 벗어날 필요가 있다. 다시 말해 리스크 기반하에 발전한 사전배려원칙을 그간 연구가 상대적으로 미진하였던 생태적 관점에서 자원 대비 차원에서의 사전배려에 관한 것으로 논의의 확장이 필요하다. 이러한 자원에 대한 사전배려의 핵심적 징표로 언급되는 것이 이른바 거리유지의무다. 이것은 생태적 부담한계치로부터 충분한 거리를 유지하도록 자원을 관리해야 함을 의미하며, 이러한 의무를 구체화하는 내용을 형성하는 것은 입법자의 몫이라 할 수 있다. 지난 세기 인간 중심의 환경자원의 무분별한 활용이 현저히 가속화되었다는 사실을 고려하면 생태계의 한계치 및 임계치를 고려하고 이를 반영한 환경법제를 구축하려는 전환시도는 자원의 최대한 절약적 이용이라는 사고와 자원관리라는 사고를 더욱 강하게 입법적으로 반영할 것을 요구한다. 나아가 새로운 기술의 발전이라는 측면에서 사전배려원칙은 점진적으로 안전성을 확보해 나가는 단계적 접근 방식으로 변모할 필요가 있다.

Abstract

In jüngster Zeit wird das Umweltrecht mit verschiedenen Veränderungen konfrontiert, darunter die Verallgemeinerung von Unsicherheiten, die Bildung neuer Governance-Strukturen, technologische Innovationen, die Frage der rationalen Verteilung knapper Ressourcen und die Klimakrise usw.. Vor diesem Hintergrund wird eine Neufestlegung oder ein Paradigmenwechsel des sogenannten Umweltrechts herausgefordert. Besonders erfordert das Vorsorgeprinzip, das als ein wichtiges Thema im Umweltrecht eingeordnet wird, auch ein neues Verständnis. Die Vorsorge bedeutet im Allgemeinen das vorausschauende Erkennen von Umweltrisiken, die in der Regel durch verschiedene menschliche Aktivitäten entstehen können, sowie das Ergreifen von Maßnahmen und Vorkehrungen zu deren Verhinderung. Es stellt sich die Frage, ob der traditionelle risikobasierte Ansatz der Vorsorge in Zeiten der Klimakrise, in denen Unsicherheit zur Normalität geworden ist und sich das Umweltrecht von heute und von morgen durch zahlreiche innovative Mittel rasch wandelt, noch immer wirksam ist. In der modernen Gesellschaft, in der sich auf ökologischer Ebene unvorhersehbare Gefahrensituationen ausweiten, muss sich das Vorsorgeprinzip – unter den sich wandelnden Umweltbedingungen – von der traditionellen risikobasierten Sichtweise lösen. Mit anderen Worten: Das auf der Risikobewertung basierende Vorsorgeprinzip muss im Hinblick auf die Ressourcen erweitert werden. Als zentrales Merkmal dieser Ressourcenvorsorge wird das sogenannte Abstandgebot genannt. Dies bedeutet, dass Ressourcen so verwaltet werden müssen, dass ein ausreichender Abstand zu den ökologischen Belastungsgrenzen eingehalten wird, und es ist Aufgabe des Gesetzgebers, die konkreten Inhalte dieser Pflicht zu formulieren. Angesichts der Tatsache, dass sich die rücksichtslose Nutzung der Umweltressourcen durch den Menschen im letzten Jahrhundert deutlich beschleunigt hat, erfordert der Versuch, die Grenzen und Schwellenwerte des Ökosystems zu berücksichtigen und dies in der Umweltgesetzgebung zu verankern, eine stärkere legislative Berücksichtigung des Gedankens der möglichst sparsamen Nutzung von Ressourcen und des Gedankens der Ressourcenbewirtschaftung. Darüber hinaus muss sich das Vorsorgeprinzip im Hinblick auf die Entwicklung neuer Technologien zu einem schrittweisen Ansatz wandeln, der die Sicherheit schrittweise gewährleistet.

발행기관:
한국환경법학회
분류:
법학

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